Bürgerbus

Bürgerbus

Wie kamen wir zum Bürgerbus?
Da Rhede keine gute Nahverkehrsverbindungen hatte, wurde eine Dortmunder Planer-Sozietät für viel Geld damit beauftragt, Lösungsvorschläge für den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) zu entwickeln. In einem 36-seitigen Strategiepapier wurde nur die Einrichtung eines Ortsbus-Systems vorgeschlagen.
Die UWG forderte, zusätzlich die Einrichtung eines Bürgerbusses zu prüfen, damit man beim Misslingen des Ortsbus-Systems diese Alternative nutzen könne.
Aus Politik und Verwaltung stimmte niemand zu, da man angeblich keine freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer fände. Auf die eindringliche Bitte des UWG-Sprechers im Bau- Planungs- und Umweltausschuss (BPUA) doch wenigstens zu fragen, verdeutlichte der Bürgermeister die ablehnende Haltung und sagte, fragen könne man ja, aber die Antwort könne er sich schon denken, was der CDU-Sprecher auch so sah.
Bei dem demonstrativen Desintresse wäre wohl alles im Sande verlaufen, hätte nicht eine Fahrt seitens der UWG zum Vorsitzenden des Bürgerbusvereins in Legden, Herrn Richter sattgefunden. Herr Richter bot neben vielen Informationen an, den Bürgerbus einmal in Rhede vorzustellen und Fragen zu beantworten.
Das wurde dem Rat dargelegt, der dann seine Bereitschaft erklärte, sich informieren zu lassen. Nach einem Vortrag des Vorsitzenden der Bürgerbusvereine in NRW, Herrn Heckens aus Kevelaer und der Vorstellung des Bürgerbusses auf dem Rathausplatz wurde der erste Rheder Bürgerbusverein gegründet und die erforderlichen Beschlüsse gefasst.
Freiwillige Fahrer stehen zur Verfügung, so dass voraussichtlich in wenigen Monaten der Bürgerbus rollt.
Die UWG bedauerte wiederholt, dass sich bisher nur wenige Frauen zum Fahren meldeten. Mit Ihrer Unterstützung wäre wohl in absehbarer Zeit auch ein zweiter Bus denkbar.
Herr Leiting von der Stadtverwaltung steht zur Klärung von Fragen und für Aufnahmeanträge zur Verfügung. Natürlich wird die UWG auch Anmeldungen gern weiterleiten.